Praxis für medizinische Hypnose und
systemische Psychotherapie am
CATIDA Schmerzzentrum Bodensee

Die Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie ist ein psychologisches Verfahren, das zwar in erster Linie gesprächs- und verhaltensorientiert ist, aber auch darstellend-kreative Techniken einsetzt.

Vorläufer der Systemischen Familientherapie finden sich in der psychoanalytischen Therapie von Ehekonflikten und der Kindertherapie Sigmund Freuds Anfang des 20. Jahrhunderts. Ende der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts entwickelte Alfred Adler ein Modell zur Einbeziehung ganzer Familien in die Familien- und Erziehungsberatung.

Grundsätzliches Ziel der Systemischen Familientherapie ist es, die Autonomie und den Selbstwert jeder einzelnen Person bzw. jeden Familienmitglieds zu stärken - den Zusammenhalt untereinander zu festigen, die Kommunikation und den Austausch zu verbessern und schädigende Beziehungsmuster zu verändern.

Im psychotherapeutischen Bereich: Heilung von psychischen und psychosomatischen Problemen und Störungen aller Art.

Im Beratungsbereich: Lösung von Generations-, Ablösungs-, Entscheidungs-, Trennungs- und anderen Problemen und Konflikten. In der systemischen Familientherapie ist nicht der isolierte Mensch das Objekt der Betrachtung, sondern das ganze System, in dem er sich bewegt (z. B. die Familie, das Arbeitsteam) - einschließlich Subsystemen und den Beziehungen, die untereinander bestehen. Der Blick richtet sich auf bestehende Muster, Zusammenhänge und Dynamiken des Systems, ausgehend von dem Grundgedanken, dass sich die Handlungen von Mitgliedern eines Systems wechselseitig beeinflussen und das Netzwerk der Interaktionen das entscheidende Band zwischen Teilen und Ganzem eines Systems ist.

Zielgruppen: Die Familientherapie wendet sich an Familien, Paare, Familien in Trennungsituationen, Gruppen, Organisationen und andere soziale Systeme, ebenso an Einzelpersonen, hetero und homosexuelle Paare.